Geistesblitz Tempowarnlicht

Zwei BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife mit blauer Signalleuchte in der Scheibenecke

Zwei BMW Z4 GT3 auf der Nordschleife mit blauer Signalleuchte in der Scheibenecke

Als ich letztens mal wieder eine unserer schönen Autobahnen befuhr, überkam mich einer meiner berühmten Geistesblitze.

Bei verschiedenen Langstreckenrennen, z.B. bei den 24-Stunden Rennen auf der Nordschleife, ist es üblich, dass die führenden Autos der besonders schnellen Gruppen blaue Lichter an der Fahrzeugfront verbaut haben. Die sollen langsameren Autos auf der Strecke signalisieren, dass sie, wenn möglich, auszuweichen haben. Diese Leuchten entsprechen der blauen Flagge im allgemeinen Motorsport, die das gleiche anzeigt, aber bei Dunkelheit nur schwer verwendbar ist.

Der Sinn dahinter liegt darin, dass das langsamere Auto durch das Ausweichen kaum behindert wird, während viel schnellere Fahrer unter Umständen eine Rundenzeit ruinieren, weil sie irgendwo nicht vorbeikommen, bzw. am Überrunden gehindert werden, was im Rennsport je nach dem sogar verboten ist. Natürlich funktioniert dieses „Durchlassgebot“ nur sofern es die Fahrsituation gerade erlaubt.

Könnte man sowas nicht auch im Straßenverkehr brauchen? (mehr …)

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Der unvermeidbare zornige Aufregeartikel

Wenn im Straßenverkehr eine Sache wichtig ist, dann ist es die: Ruhe und Überlegenheit sind in jeder Fahrsituation das wohl höchste Gebot.

Wahrscheinlich gehört aber eine andere Sache genauso zum Autofahren dazu, obwohl sie ganz gegenteilig wirkt:

Zorn, Wut, Aufregung… viele Namen für ein und dasselbe. Ich bin auch mal wieder sauer…20150622_232321[1] (mehr …)

Regen ist kein Hindernis!

Heute habe ich mal wieder allen Widerspenstigkeiten der Natur getrotzt, und den Regen beim Autowaschen einfach ignoriert. In den letzten paar Wochen hat uns mein Panzer sanft und sparsam über tausende Kilometer getragen und durfte dabei nicht eine Wäsche genießen. Auch der Kurzurlaub nach Italien vor drei Wochen haftete ihm noch immer an. Das musste ich ändern!

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Fahrbericht: Smart Roadster

Smart Roadster-2Wieviel Auto braucht der Mensch eigentlich? Meistens ist so eine allgemeingültige Aussage, dass ja für den Grundsatz der Mobilität mit Gepäck und/oder Mitmenschen ein Kleinwagen eben gerade so ausreichend ist. Mit immer größeren Kleinwagen wird dieser Bedarf mit Hilfe von Kleinstwagen gedeckt. Alteingesessene Kleinwagenspezialisten, wie Peugeot, Citroën, oder Fiat wussten das schon immer, Deutschland oder der ferne Osten lange Zeit noch nicht. Immerhin gab es die Japanischen “Kei-Cars”, die es bis auf ein paar Abstrusitäten nie nach Europa geschafft haben. England versuchte sich lange Zeit an eher nichtsnutzigen Sparvehikeln, die aber mehr mit Krankenfahrstühlen gemein hatten, als mit Autos. Viele hatten nicht mal vier Räder!

Gibt es denn überhaupt eine durchgehende Historie von Autos, die fahren, wie ein echtes Auto, dabei aber nur zur Personenbeförderung maximal Zweier dienen, und Stauraum quasi ignorieren? (mehr …)

Fahrbericht Renault Clio RS (Serie B, Phase 2)

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Auf der Straße ist der Renault Clio eher am unteren Ende der Nahrungskette zu verorten. Man findet ihn meistens vor Kindergärten, Universitäten, oder am Anfang von kriechenden Autoschlangen. Bei diesem Clio ist allerdings ziemlich sicher, dass mit ihm wohl niemand mit 40 durch die Stadt eiert. (mehr …)

Mein persönlicher Autonormalverbrauch

IMG-20150426-WA0001Wenn, wie dieses Mal, eine lange Zeit zwischen meinen Artikeln liegt, hat das meistens damit zu tun, dass mich irgendwelche Geschichten im realen Leben zu sehr auf Trab halten. Bei einem Kraftfahrtbesessenem, wie mir, ist dabei natürlich jede Menge thematisch passendes los. Wie dieses Titelbild, letzten Monat in meiner Heimatstadt im Rheinland aufgenommen, lag und liegt leider in letzter Zeit einiges im Argen. Autoprobleme wollen gelöst werden, neue Autos gefunden werden, und zwischendurch darf der eigene Wagen nicht zu kurz kommen. Außerdem verlangt auch die Freizeit nach Aufmerksamkeit. Da das Ganze aber für den ein oder anderen meiner Leser auch ganz interessant sein könnte, möchte ich Euch hiermit einen kleinen Einblick in all diese Neuigkeiten geben. Außerdem erscheint dieser Tage wieder ein neuer Testbericht von mir. Nur soviel vorweg: Es soll mein bisher mit Abstand spaßigster Testkandidat werden!

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Kontroverses über Diesel und blaue Technik

Wenn ich es mir gelegentlich abends bei einem Hopfenblütentee gemütlich mache, dann grüble ich oft lange über Verschiedenstes aus Welt der Autofahrer.

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Neulich kam mir in den Sinn, wie stark sich der Dieselmotor durch die letzten Jahrzehnte gewandelt hat. Ich meine damit nicht, dass Turboaufladung und Direkteinspritzung die Leistungswerte multipliziert haben. Das weiß vermutlich jeder. Stattdessen fand ich interessant, wie unterschiedlich die Popularität der Ölmotoren sich gegenüber der automobilen Klassik gewandelt hat. Gerade als Fahrer eines Mercedes Diesels wird einem bewusst, wie weitreichend die Historie meiner Hausmarke da ist, und obendrein, wie anders ein heutiger Selbstzünder wirkt. (mehr …)

Fahrbericht BMW 525d (E61)

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Auf den Testtag mit dem 5er Touring habe ich mich wirklich gefreut. In den letzten Paar Jahren ist mir der dicke Bayer optisch immer sympathischer geworden, gerade als Kombi. Der breitschultrige Auftritt mit den stets sehr tief geschüsselten Felgen in Kombination mit der sehr geschliffenen Stilistik des damaligen Chefdesigners Chris Bangle polarisiert und ist ziemlich einzigartig.

Ich muss gestehen, dass der E60 (2003-2010) eine ganze Weile gebraucht hat, um mir zu gefallen, da er bei seiner Markteinführung doch schockierend klobiger wirkte, als der klassisch schöne Vorgänger E39.

Vor rund 11 Jahren saß ich dann zum ersten Mal in einem E60 und war ziemlich enttäuscht. Beim fast nagelneuen Auto begannen innen schon Softlackblenden abzublättern, und auch sonst wirkte er weit weniger hochwertig, als sein Vorgänger.

Wie sieht’s heute aus, wo man schon für unter 10.000€ in der bayerischen Businessklasse unterwegs sein kann, wie ich es vor kurzem im Artikel über seinen Nachfolger F10 prophezeit habe? (mehr …)

Fahrbericht Opel Astra H Caravan

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Gut, dass ich meine Tests meistens nur mit „Fahrbericht“ als Überschrift eröffne. Ich hätte sonst lange nach einem passenden Titel für den Astra H überlegt. „Der ewige Zweite“ vielleicht, oder irgendwas mit „Underdog“. Hand auf’s Herz: Das wäre alles Käse. (mehr …)

Ladekante, Knöpfe und Co. Realitätsfernes aus Testberichten

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Zu hohe Ladekante? Komplizierte Bedienung? Falsch angegebener Verbrauch? Nervige Bemerkungen in fast allen Testberichten. (mehr …)