Wie fühlt sich eigentlich Hybrid an? Fahrbericht Toyota Auris Hybrid

20151127_132332Der Autoliebhaber an sich gilt ja ziemlich oft als altmodischer Mensch der entweder mit Cordjacke über Oldtimerwiesen stapft, oder mit kindlicher Begeisterung um jedes besonderere Auto hüpft.

Nicht-Auto-Menschen fragen da oft, wo denn bei diesem Hobby der Gedanke an den Umweltschutz bleibt, und wie man denn überhaupt Spaß an etwas haben kann, das die Luft verschmutzt.

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Modischer Fahrstil?

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Ich gebe ganz offen zu, ich habe mir letzte Woche bei Starbucks einen Kaffee gekauft. Ich habe in den USA den Geschmack des landestypischen Kaffees für mich entdeckt, und gehe seither auch in Deutschland ganz gern zu einer Donutverkaufsanstalt, die US-Kaffee verkauft und diesen allerorten als besten der Stadt anpreist. Da kann man dann auch mal diesem Trendschuppen mit dem Meerjungfraulogo eine Chance geben, dachte ich.

Nun, wo man aber ständig Starbuckse aus der Erde schießen sieht, und wo junge Frauen in pompösen Leberwurstfarbenen Winterklamotten samt Pappbecher umherstolzieren, fragt man sich doch: Muss sich eigentlich aus allem ein Trend entwickeln?

Reicht nicht die simple Geschmacksfrage, ob man Kaffee mit Siruparoma drin mag, oder nicht?

Mit einem Doppelschock an der Verkaufstheke wurde es mir klar.

Schock 1: Die verticken tatsächlich kalten Kaffee!

Schock 2: Nachdem ich überaus horrend zahlte frug man: Kassenzettel?

Danke, nein! Modeerscheinungen können mir ziemlich oft ziemlich gestohlen bleiben. Ich bin nicht von hinterm Mond und versuche mit der Zeit zu gehen, bin stets offen für Neues. Aber Neues sollte als Grundvoraussetzung eine Verbesserung des Alten mit sich bringen.

Warum das nun auf einem Autoblog zu lesen ist? (mehr …)

Days of Diesel. Zweitaktöl im Tank.

Dieser Tage lenkt sich meine Aufmerksamkeit vermehrt zum Themenkomplex Diesel. Ich meine damit ganz konkret den Treibstoff und was dahintersteckt.

Dazu gab es in letzter Zeit drei Anlässe. In ihrer Wichtigkeit sind sie nicht vergleichbar, aber alle haben mich gleichermaßen beschäftigt. Das bedeutet in meinem Fall, dass ich Themen zum Anlass gründlicher Recherche nehme.

  1. Der „VAG“ Abgasskandal. Der sollte getreu dem Motto „friss, oder stirb“ hinlänglich bekannt sein.
  2. Dieses Video (bzw. diese Videos) über den zerlegten 1,9er TDI des heimatnahen Kollegen JP Krämer: KLICK
  3. Mein ausgiebig erläutertes Ansaugproblem. Atembeschwerden beim Turbodiesel: Ihm bleibt die Luft weg und Atembeschwerden beim Turbodiesel: Diagnose, die zweite

Überall geht es um den Dieselmotor. Überall handelt es sich um Sachverhalte die ganz konkrete Auswirkungen auf Autonormalverbraucher haben.

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Baustellen in Bayern

Ja ham‘ die denn am Blitz geleckt!?

Ich habe mittlerweile einen ganzen Haufen geplatzter Kragen zuhause, der sich soeben schon wieder vergrößert hat.

Auf dem Weg in die universitäre Verbildungsstelle in Erlangen musste ich leider, wie so oft versuchen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln klarzukommen. Heute – ja ausgerechnet heute – fuhren selbige sogar pünktlich, sodass mein Timing eine ziemlich knappe Sache war, doch schnellen Schrittes und frohen Mutes habe ich mich davon nicht beirren lassen. Ich hätte nur lediglich von der U- in die S-Bahn wechseln müssen, und ich wäre reibungslos in einem der schweißluftigen Eisenbahnbehälter in die Universitätsstadt gejuckelt. Nein, die Metropolregion Nürnberg ist derzeit wieder in herbstlicher Bauwut.

Baustellen sind ja eigentlich was gutes. Dumm nur, wenn außer (Bau)Zaun nichts arbeitsmäßiges vor Ort ist. Und außer selbigem stand auch noch rein gar nichts zwischen mir und dem Bahnsteig.

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Das Hauptproblem sind darüber hinaus natürlich die zahlreichen Straßenbaustellen im Moment. Ich weiß augenblicklich nicht, wie die Situation in der Bundesrepublik aussieht, aber hier in Bayern ist man, wie so oft auf die Spitzenidee gekommen, alle Baustellen einfach mal genau gleichzeitig zu errichten. Vermutlich tut sich demnächst mitten im Nürnberger Christkindlesmarkt ein Loch im Hauptmarkt auf, und ein paar verzweifelte Oberpfälzer kommen raus, weil sie sich von Baustellen gänzlich umgeben einen Tunnel in die Zivilisation haben graben müssen.

Ganz realistisch kann man derzeit als Bewohner größerer Nordbayerischer Städte keine genauen Termine oder Verabredungen eingehen, weil man einfach nicht weiß, ob man pünktlich (oder überhaupt) ankommen wird.

Selbst die beiden (einzigen) Zufahrten der kurzen Straße, an der meine favorisierte Dönerverkaufsanstalt liegt, ist durch beiderseitige Bebauung hermetisch abgeriegelt.

Auch bei Tagesbaustellen wird stets Wert auf perfektes Timing Wert gelegt. Letztens waren am Nürnberger Stadtring wohl Erneuerungen der Straßenmarkierungen notwendig. Eine kurze Sache. Zeitfenster: 16-18:00 Uhr. Weltklasse, so können die Arbeiter dann gleich Feierabend machen, zusammen mit mir und der Restbevölkerung, die im Stau auf sie wartet!

Markierungen sind in Bayern sowieso so’ne Sache. Auf vielen nichtblau beschilderten Straßen im Freistaat wurde zuletzt auf den Mittelstrich verzichtet. Was das bringen soll, eine bewährte Grundeigenschaft der Autostraße einfach abzuschaffen, ist mir schleierhaft. Als Resultat sehe ich jedoch täglich in der von mir und meiner besseren Hälfte bewohnten Straße, bei der ebenfalls keine Mittellinie mehr vorhanden ist, wie träumerisch taumelnd ein großer Teil der Autofahrer mitten über die Fahrbahn eiert, um dann schließlich schlenkernd den Fehler zu korrigieren. Ein ganz besonderer Spaß ist das bei uns vor der Haustür, wo sich zwei gegenläufige Einbahnstraßen zu einer normalen zweispurigen vereinen. Dabei fehlt wie gesagt der Trennungsstrich, auf den subfontanell spärlich ausgestattete Mitmenschen dringend angewiesen sind. (Die prüfen mittig auf der Fahrbahn sogar nach dem Motto „Links-vor-Rechts“, ob nicht eventuell Gegenverkehr aus dem verkehrten Ende der Einbahnstraße kommt.)

„Huch, Gegenverkehr!“

Das ist wohl hier der Gedanke der Stunde.

Einem Erstklässler gibt man doch auch kein komplett unliniertes Schreibheft!

In einem unbegrenzt freien Land würde ich jetzt zum Abreagieren eventuell auf eine kontemplative Wagenfahrt mit Kumpel und Pappbechergetränken an Bord starten. Aber Stau kann ich mir auch von außen ansehen. Ohne Auto.

Atembeschwerden beim Turbodiesel: Diagnose, die zweite!

Ich hatte Recht!

Meine Vertrauenswerkstatt leider auch…

Wie im vorigen Artikel HIER beschrieben war mein geliebter Kraftwagen durch Probleme im Ansaugtrakt etwas unpässlich.

Über das Zischen beim Gasgeben, sowie über äußerst merkwürdige Leistungsentfaltung habe ich berichtet. Schnell war mir selbst schon klar, dass das ganze Problem da herkommt, wo der Brennraum des Motors schließlich mit Luft versorgt wird:

Das Saugrohr also.

Stark vereinfachte Darstellung des Saugrohres nach meiner ersten Schematischen Darstellung.

Stark vereinfachte Darstellung des Saugrohres mit AGR Ventil nach meiner ersten Schematischen Darstellung.

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Atembeschwerden beim Turbodiesel: Ihm bleibt die Luft weg!

Innerhalb der letzten beiden Wochen, hat mein treuer Diesel mich erstmals negativ überrascht. Daran ist er aber nicht alleine Schuld… Er erleidet zur Zeit ein Schicksal, das er mit vielen Selbstzündern teilt, die nicht richtig von der Kette gelassen werden.

Atemwegsverstopfung beschreibt im weitesten Sinne das Problem. Moderne Diesel müssen nicht nur immer stärker, laufruhiger und sparsamer werden, sondern obendrein auch noch immer umweltfreundlicher. Dass das nicht so ganz einfach ist, beweist zur Zeit leider der VW-Konzern. Immerhin: Dank Rußpartikelfilter schafft auch mein 270 CDI die grüne Umweltplakette.

Dank dem Rußpartikelfilter kann er aber auch nicht ganz so frei durchatmen, wie seine filterlosen Brüder, die unter Last munter kohlschwarze Wolken über die Straße rollen lassen. Was hinten raus kommt, kann vorne nichts mehr verstopfen.

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Horch auf alte Tugenden: Fahrbericht Audi A3 8V

Im Augenblick ist Audi eindeutig die Marke für Modebewusste. Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts begann man mit Hilfe von Singleframe-Grills und dynamisch geformten Leuchten eine neue Ästhetik für die Marke zu schaffen. Nur: Design allein kanns auch nicht sein! Vielmehr profitiert Audi stark durch die Kombination mit dem, was der Englischsprechende als „Corporate Identity“ bezeichnet und damit eine definierte produktübergreifende Wiedererkennbarkeit meint. Das lässt sich ganz gut anhand eines anderen Phänomens erklären.

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Meine rosarote Brille ist violett! Blick auf meinen W210.

Dieser Blog ist ja sehr persönlich verfasst. Ich habe mich vorgestellt, habe meinem ehemaligen Golf Cabrio eine kleine Hommage gewidmet und verpasse auch sonst allem meine ganz subjektive Meinung, was nicht niet- und nagelfest ist. Dem, was mich aber tagein, tagaus im wahrsten Wortsinne bewegt, habe ich im Blog bisher höchstens die ein oder andere kurze Erwähnung geschenkt.

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Ich rede hier ganz ausschließlich von meinem Wagen.

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Fahrbericht: Honda Civic (9. Generation)

20150805_081322[1]Der Honda Civic war schon immer ein Kompakter, der etwas mehr bieten wollte, als nur simple, gut gemachte Praktikabilität. Klar war er stets „nur“ ein Kompakter, aber seit ernstzunehmende Stückzahlen die westliche Welt erreichten, hatte er ständig viel Feines zu bieten. (mehr …)

NOCH ein Nachtrag zum Autobahnthema

Gerade habe ich mich noch auf Facebook mit Details über meine Idee mit dem Tempowarnlicht beschäftigt, da sehe ich auf Spiegel Online den Bericht über die Einführung einer Mindestgeschwindigkeit für die linke Spur in der Schweiz.

Hier geht’s zum Artikel

Keine ganz schlechte Idee, allerdings bin ich gespannt, wie sie sich in der Wirklichkeit zeigt. Theoretisch bedeutet sie ja, dass man schon mal wenigstens auf 100 km/h beschleunigen muss, noch bevor man die linke Spur überhaupt befährt. Theoretisch beschleunigt man ja auch danach noch weiter.

Nicht weltbewegend, aber ich find’s gut! Und es passt zu meinem jüngsten Kopfzerbrechen über Autobahnen:

Geistesblitz Tempowarnlicht

Der unvermeidbar zornige Aufregeartikel

Wir fahrn fahrn fahrn auf der Autobahn